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16:01 Mittwoch, 14. Januar 2004
Früher waren sie beide mal was. So gegen 2000: Der eine hatte die Lösung für eCommerce, der andere die Lösung für Anlageprobleme, falls man sein Geld sonst nicht losbrachte. Zusammen galten sie als Musterbeispiel für die Globalisierung im Netz; die Börsennotierung des Jenaer Softwarehauses an der New Yorker Börse.
Inzwischen ist viel passiert. So viel, dass Intershop guter Hoffnung ist, an der Geschäftsprognose festzuhalten: 23 Millionen Umsatz bei 20 Millionen Verlust. Und ganz viele Mitarbeiter weniger, die jetzt zwischen den Wolkenkratzern von Jena, Auerstedt und Frisco einen dunklen Punkt in der Bio haben.
Die letzten 250 können jetzt immerhin in der Gewissheit leben, dass ihr Laden nochmal 300.000 Euro länger lebt. So viel spart Intershop, nachdem die Notierung an der Nasdaq beendet wird. Kostet diesmal nur ein paar PR-Leuten und Banker in New York den Arbeitsplatz. Oder sie geben das weiter und sparen einfach bei den Raumpflegern. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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