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18:12 Mittwoch, 10. Dezember 2003
Sex sells. Manche Verkäufer-Typen glauben das immer noch. Wohl auch die Spezialisten vom Düsseldorfer Publitas-Verlag, als sie im Juli die längst abgeröchelte deutsche Ausgabe von Bob Gucciones Tittenblatt reanimierten. Ein halbes Jahr später ist die Silikonschönheit endgültig verschieden.
Mit der aktuellen Ausgabe (01/04, immerhin hat Titti noch Sylvester feiern dürfen) ist wieder mal Schluss. Schechte Verkaufszahlen und der Werbemarkt sind schuld am Ableben der zahmen Masturbationsvorlage. Wenn es im Internet an jeder Ecke rosa Fleisch für Umme gibt, ist ein Herrenmagazin wohl sowas wie ein Pornosaurus. Ausgestorben. Oder liest tatsächlich jemand die tollen Interviews?
Bob Guccione wird ein Lied davon singen können. Im Gegensatz zu Larry Flint hat auch er das digitale Zeitalter verpennt. Da nutzt es wenig, wenn er von sich behaupten kann, den American Shot salonfähig gemacht zu haben. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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