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16:28 Freitag, 21. November 2003
Bei SinnerSchrader hat jeder Mitarbeiter jetzt noch mehr Platz! Möglich gemacht wurde dieses durch die sensationelle Personalpolitik der Hamburger und einer ganz und gar klitzkleinen Reduktion der Mitarbeiterzahl um schmale 15%.
So dürfen sich nun knapp 150 Mitarbeiter bescheidene 7000 Quadratmeter teilen. Bei einer so geringen Mitarbeiterflächendichte ist es bestimmt ganz schön kalt in der Gasstraße. Und an den Heizkosten muss man sicher auch etwas sparen.
Besonders effektiv dürfte es sein, eingespielte Projektteams zu zerlegen, die mit 150% Auslastung an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit angelangt sind. Qualität? Warum, wir gewinnen doch Preise... Das Ganze läßt mich Böses für die Zahlen in Q4 erahnen. Warten wir es mal in freudiger Erwartung ab. Quelle: insider
Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (liebig)
Das ist fürwahr großzügig und wid auch nicht von der Giesser Firma D. übertroffen, für die meine Studies im vergangenen Sommer als Werkstudenten "arbeiteten": Dort hatte man nach Reduktion des Personales um 35% in nur 2 Jahren und Ersatz erfahrener Dipl-Chemiker durch Praktikanten und Studenten immer noch 2 Männlein je Büro, nach ehemals 4-5 pro Arbeitsplatz. Die noch Vorhandenen dürfen nun je zwei Schreibtische, drei Laborplätze und sage und schreibe 5m Keramikarbeitsfläche benutzen. Und ja, die durfen auch die liegengebliebene Arbeit der Ausgeschiedenen mitmachen- als unbezahlte Überstunden versteht sich!
Der Trend scheint mir aber richtungsweisend: Selbst gut geschultes Personal wandert derzeit zum Arbeitsamt, und die die noch bleiben, ersticken in Arbeit.
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (medvech)
Hä!!! Wir haben 1200 m3 + 250 m3 Halle für 8 Leute und pro Penis 4 Urinoirs. Jeder Mitarbeiter hat fünf KFZ-Stellplätze. Gar nicht gezählt die Netzwerkbuchsen: Alle können sich gleichzeitig mit mindestens 8 Geräten einloggen.
Aber alles schön sauber und gut in Schuss.
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (Tomahawk)
1550 Kubikmeter, wow! Gib endlich zu, daß Dir Deine Boos einfallen, während Du Airbusse endmontierst!
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (medvech)
Oh! Shit!
Das liegt daran, dass ich immer dreidimensional denke ;-). Also, Kubikmeter sind es 4500.
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (Tomahawk)
Das wird ja immer aussagekräftiger: Also ist auch Cargolifter heimlich zu Dir umgezogen.
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (HansMeise)
nix Endmontage - Putzkolonne ;-))
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (HansMeise)
P.S.: das erklärt auch die geringe Penis-Urinoir-Quote (sind ja meistens Frauen, gängigen Vorteilen zufolge).
Und was das andere angeht: nachts sieht die qm3-Quote bei uns ähnlich aus, außer den Putzleuten ist da ja keiner. Aber medvech kennt das halt nicht anders, gelle? *fg*
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (medvech)
:-) Nachts sieht die Quote noch ganz anders aus. Da tendierte die PV-Quote* gegen unendlich, wenn es gelänge, die Null-Division zu vermeiden. Was aber nicht funktioniert.
*Penis zu Vagina
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (HansMeise)
also bei uns ist ein Quoten-Mann in der Putztruppe mit dabei.
Ähhh.... jetzt nicht falsch verstehen, ich meine die Truppe, die manchmal vorbei kommt, wenn ich mal wieder bis spät meinem hochqualifizierten Job nachgehe. War nicht so zu verstehen, dass ich dieser Quoten-Mann bin. Jedenfalls haben die meine Bewerbung noch nicht angenommen.
Re: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (schwererausnahmefehler)
Was heisst hier, "Meine Studies"? Bist Du Prof. oder was?
Re: SinnerSchrader: Büroarbeitsplätze in Apartementgröße (solipsist)
Es sind zwar "nur" 6.000 qm und auf die Gasstrasse entfallen "nur" 3000 (der Rest sind zB Leerflächen von netmatics), aber diese Massnahmen sind mir völlig schleierhaft.
Libri verloren, Görtz verloren, Comdirect unzufrieden, T-Online unzufrieden (nach gewonnenem Pitch (!) mehrfach die Projektmanager getauscht) Toll Collect - siehe hier Printers Club unzufrieden. Neuerdings sogar Anfragen bei Frontendbuden, under cover als Subunternehmer tätig zu sein. Was ist da bloss los? Mit fast 30 Mio EUR in der Portokasse muss man doch nicht auf den Aktienkurs schielen. Da koennte man doch ein schlechtes Umfeld locker aussitzen, der Kurs wird dadurch auch nicht weiter sinken. Ein wirklich unternehmerisches Auftreten wäre, der Börse die kalte Stirn zu zeigen und die Kapazitäten für bessere Zeiten beisammenzuhalten. Olli Sinner soll ja mal gesagt haben "Lasst uns einen Spar-Markt kaufen, dann machen wir doppelt so viel Umsatz." Immerhin ein innovativer Ansatz. Ich kann mir dieses Dump-Sizing nur erklären, dass sie den Aktienkurs pushen wollen, um sich dann kaufen zu lassen. Analog Concept, Kaufpreis gegen Kassenbestand, ein guter Deal für Ogilvy. |
Mir nach!
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