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23:15 Samstag, 11. Oktober 2003
Die Manchesterianisierung des verlegerischen Gebarens gegenüber den Lohn- und Honorarknechten schreitet fort. Von den Guts- und Handelsherren aus der belle étage werden die Fotografen dazu gepreßt, neue Verträge mit 15%iger Kürzung zu unterschreiben. Aber das ist noch nicht der eigentliche Knüller.
Noch besser ist das: Die Kürzung gilt nicht nur für die Zukunft, sondern soll auch rückwirkend die luxuriöse Vergangenheit der knipsenden Honorarschmarotzer bewältigen: Schon seit dem 1. Januar 2003 soll die "Rabattierung" jetzt greifen.
Die seither erfolgten Überzahlungen können dann elegant mit künftigen Honorarzahlungen verrechnet werden. Nur ein Gerücht ist, daß die Vermieter und Tankwarte der Fotojournalisten nun ebenfalls neue Verträge machen, in denen Miete und Benzin um 15 % billiger werden. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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