|
|
|
| Erste Seite | Die Idee | Boo melden | Ruhmeshalle | Kommentare | ||
|
Menü
Erste SeiteDie Idee Boo melden Ruhmeshalle Kommentare Newsfeed Forum DCT Archiv Kontakt Galerien
InsiderBoo Final Booshaft Baron eCards Intern Echo Kolumne Presse Bootanischer Garten Login
RegistrierenPasswort vergessen ![]() ![]() ![]() ![]() Blogliste
LanuDon Alphonso Che Hal Faber Pud Girl Strappato Sven Scholz Jens Scholz Thomas Knüwer Dr. Dean Spreeblick Lumma Wirres Markus Grill Sethos Bloghoster
Twoday.netBlogg.de Blogger.de |
08:39 Donnerstag, 04. September 2003
Wäre es nicht, nach Eigenbewertung, Stefan Baron, wäre er es: Der meistunterschätzte, wenn nicht gar, wie die sprachinsuffiziente Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins sagen würde, meistunterschätzteste Chefredakteur Deutschlands.
Was Keese weiß
Wie unsere noch immer hinter USA und Japan auf global Platz drei am Abgrund schlitternde Wirtschaft zu retten sei; wie die Endlösung der Gewerkschaftsfrage aussähe, und wie wir es verhindern können, daß die Republik Elfenbeinküste demnächst Entwicklungshilfe an Deutschland zahlt – der journalistisch-wirtschaftswissenschaftliche Doppeltitan Keese weiß einfach alles. Was Keese nicht weiß Da darf er auch mal etwas nicht wissen, nämlich die Antwort auf die Frage, wie seine Cashburn-Maschine FTD schwarze Zahlen schreiben könnte. Der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Gunter Thielen, der zusammen mit dem britischen Verleger Pearson das alles löhnt, erklärt, es dauert noch fünf Jahre, bis die FTD Gewinn macht, "operativ", versteht sich. Auf Grund des aktuellen 5-Jahres-Plans wird in 5 Jahren alles gut – wo nur habe ich das schon mal gehört? Keeses Problem Dieser Widerspruch von Theorie und Praxis lastet schwer auf Keeses Geist: Es zittert die Hand, es quietscht das Hirn, und die subjektive Malaise wird objektive Theorie : Keese, sonst gerne Sozialdarwinist, möchte schwache Unternehmen vor "überhöhten Lohnforderungen" beschützen (das Überhöhtsein von Lohnforderungen ist dem Keese deren anthropologisch-überhistorische Grundkonstante; Verträgt unsere Wirtschaft den Lohn? ist ihm immanente Leitfrage), statt die Gewerkschaften dafür zu loben, daß der Lohndruck die nicht marktfähigen Klitschen aussortieren hilft. Keeses Lösung Eingedenk seines eigenen schutzbedürftigen Tuns hetzt Keese nicht nur gegen die Gesetze des Marktes. Sogar der – nach seiner eigenen Einsicht produktivitätserhöhende – technische Fortschritt ist ihm auf gut maschinenstürmerisch ein Greuel: Die Gewerkschaften seien verantwortlich für den "Teufelskreis" aus Lohn- und Mechanisierungserhöhungen, wobei die Mechanisierung Arbeitsplätze vernichtet. Schon richtig: Wo ein Fertigungsroboter am Band steht, steht kein Arbeiter mehr. Willkommen in der Wirklichkeit, Herr Keese! Keeses Agenda Ist Keese ein Linksradikaler, der listig von innen heraus "das System" bekämpft? Für diese Vermutung sprechen nicht nur seine Ratschläge, die allesamt auf die Schwächung der Wirtschaft hinauslaufen. Dafür spricht auch seine gegen das Mehrheitsvotum der FTD-Redation seinerzeit gewaltsam durchgesetzte Wahlempfehlung für die CDU. Wäre, was ich nicht weiß, Keese CDU-Mitglied, müßte er wegen parteischädigendem Verhalten ausgeschlossen werden. Denn welche Partei möchte von einem technikfeindlichen Irrläufer und wirtschaftlichem Versager empfohlen werden? Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
![]() Suche
Ältere Artikel
|
||||
|
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer. Für den Inhalt der gemeldeten Nachrichten, der Kommentare und der gesetzten Links, ist der Initiator des betreffenden Beitrages verantwortlich. |
||||||