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22:40 Samstag, 02. August 2003
1. Die Bilanz. Ein Roman über Finanzen, Rache und Liebe. Von Heiner Diefenbach, der meint:
Ganz nebenbei erfahren Sie Wissenswertes über die wichtigsten Begriffe und Tricks aus der Finanzwelt (von Asset Management bis zu Venture Capital) und über ein innovatives, vom Autor entwickeltes Bilanzmodell. Heiner Diefenbach war Generalbevollmächtigter der Gontard & Metallbank, der Hausbank von Gold-Zack.
Ultimativ, diese Bilanz. 2. Silicon Valley, Made in Germany. Was Sie von erfolgreichen Unternehmen der New Economy lernen können. Da sagt Sima Gräfin Hoensbroech von der Snacker AG Umgekehrt gibt es keine verlässlichere Methode, den Misserfolg eines Startups um wirklich jeden Preis zu erzwingen, als sich mit den Weisheiten zu bewaffnen, die einem die Eltern über Kaufmannstugenden und Prinzipien beigebracht haben: Gesundes, aus dem Cash-Flow oder Eigenmitteln finanziertes Wachstum, möglichst schuldenfrei und Schritt für Schritt, auf Unabhängigkeit bedacht und eifersüchtig die Anteile hütend. Das ist das Wiegenlied, dass immer noch in unserem Unbewusstsein gesummt wird. Wer mit dieser Melodie in der alten Welt eingeschlummert ist, sollte in der neuen am besten gar nicht mehr aufwachen. Und Amazon sagt dazu: Jungen Unternehmern und Existenzgründern vermittelt die Sammlung gute Hinweise zum weiteren Vorgehen und vor allem auch die richtige Atemtechnik für den langen Marsch, der vor ihnen liegt. Und wirtschaftlich interessierten Lesern und Gestaltern bietet das Buch viele Denkanstöße, die in der Umbruchsituation der deutschen Wirtschaft einen Schritt nach vorn bedeuten können. Gar nicht mehr aufwachen. Das sollten wirklich ein paar Leute tun. 3. Die New Economy Revolution. Neue Werte, neue Unternehmen, neue Politik. von Lothar Späth Lothar Späth sagt: Nicht mehr materielle Werte entscheiden, sondern immaterielle, das heißt Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie qualifizierte, motivierte Mitarbeiter und Führungskräfte. Der Rohstoff der New Economy liegt nicht mehr in Grundstücken und Gebäuden, in materiellen Vermögenswerten, sondern in herausragenden Köpfen. Und Amazon nickt ab: Gibt es wirklich eine "Neue Wirtschaft" oder wandelt sich nicht eher die bestehende Wirtschaftsstruktur unter dem Einfluss neuer Medien, insbesondere des Internets? Dieser Frage gehen 30 Beiträge aus der Feder führender Manager und Politiker nach. Auch bei manchmal divergierender Meinung im einzelnen stimmen sie doch alle der Erkenntnis zu, die Herausgeber Lothar Späth in seinem Vorwort äußert, nämlich dass "alle wirtschaftlichen Unternehmungen und auch die öffentliche Verwaltung ohne das Internet und die neuen Elemente der Ökonomie und der Informationsgesellschaft keine Zukunftschancen haben" Immerhin ist die New Economy ohne eigene Bauten rückstandsfrei, im Gegensatz zu Tschernobyl. 4.Die Gründer. Wie sie starten, wie sie wachsen, wie sie reich werden. von Wolfgang Schur, Günther Weick, bei Eichborn Sie raten: Think big! Wer die für einen erfolgreichen Start einschlägigen Regeln beachtet, macht aus der Existenzgründung ein Milliardenunternehmen. ... Den gründungswilligen Leser wird es in den Fingern jucken, sofort loszulegen und nicht nur den Schritt in die Selbständigkeit zu riskieren, sondern den ganz großen Wurf. DieAutoren sitzen wieder in ihrer Beratungsklitsche, genau so, wie sie reich wurden. Eichborn war zwischendrin schon fast pleite. Hmmm. 5. Wörterbuch der New Economy. Ca. 1 000 Begriffe und Wendungen.Von Peter Wippermann Das herausgebende Trendbüro meint: Die anderen glauben an die ungeahnten Möglichkeiten, die eine vernetzte Arbeitswelt bietet. Eins steht fest: Die Wirtschaft ist im Wandel und mit ihr die Sprache. Neue Arbeitsmodelle entwickeln sich heraus wie das Cappuccino-Working. Amazon rät zum Gebrauch: Im Wörterbuch der New Economy zu stöbern, macht einfach Spaß und gibt viel Material an die Hand, um beim nächsten "After-Work-Clubbing" ordentlich zu "scoren" oder -- altdeutsch und schlicht -- beim nächsten Stammtisch Bewunderung und Punkte zu sammeln. Das Buch macht Laune. Protzen bis der Bierkrug auf den Schädel kommt. Quelle: kolumne
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