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11:16 Donnerstag, 31. Juli 2003
Nachdem die Biotest AG sich schon seit Montaten Stück für Stück von allen Töchtern trennt (z.B. BMT, Envitec) und kürzlich die auf dem Gebiet der Antikörperforschung aktive Diaclone veräussert hat (http://www.dotcomtod.com/modules.php?name=News&file=article&sid=10365&mode=&order=0&thold=0) scheint es nun dem nächsten Kostenfaktor im Konzern an den Kragen zu gehen:
Die "Plasmaservice Europe", ein Verbund verschiedener Blutspendezentren, wurde erst im vergangenen Jahr gegründet und steht unter der direkten Leitung der Biotest AG in Dreieich. Sie sollte eigentlich als quasi hausintrene Institution das für die Medikamentenproduktion wichtige Blutplasma beschaffen, könnte nun jedoch bald buchstäblich auf dem Trockenen sitzen: Die zur Plasmagewinnung notwendigen Separationsmaschinen, die eigentlich von der Medizintechniktocher produziert werden sollten, stehen ja nicht mehr zu Verfügung, weil die Tocher bereits im letzten Oktober wegbereinigt wurde und im Februar in Konkurs ging. (http://www.dotcomtod.com/modules.php?name=News&file=article&sid=9952)
Die Frage aller Fragen: Womit wird nun produziert ? - Erwähnenswert ist, daß sich exakt seit dem Verkauf der Medizintechnik im Oktober auf der Webseite der Plasmaservicezentren (-> Aktuelles) nichts mehr getan hat. Sollte die Geschichte doch noch fortgesetzt werden, so muessten dann wohl doch teure Maschinen bei der Konkurrenz Baxter oder Haemonetics gekauft werden, was ja eigentlich vermieden werden sollte und nur die Kosten hochtreiben würde. Ob sich das für die Biotest noch lohnt, ist aeusserst fraglich. Damit scheint das jüngst offerierte Konzept des neuen Vorstandsvorsitzenden (http://www.dotcomtod.com/modules.php?name=News&file=article&sid=10774) schon wieder ins Wanken zu geraten. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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